Unsere Festivalmomente

Die Künstler und die Gäste sind weg – die Erinnerungen an Grenzenlos Kultur vol. 19 bleiben © Holger Rudolph

Was uns in den zehn Tagen Grenzenlos Kultur bewegt und beeindruckt hat

Erleichtert
Für mich begann das diesjährige “Grenzenlos Kulturfestival” mit einem Interview, welches mir den Einstieg in die kommenden zehn Tage erleichterte. Wir durften Festivalleiter und –gründer Andreas Meder interviewen. Er nahm uns mit seiner leichten und unglaublich sympathischen Art jegliche Bedenken. Eine Praxiserfahrung, die ich rückblickend auf keinen Fall missen möchte! Jeder Mensch, den wir kennenlernen durften, jeder Workshop, jedes Gespräch und jede Performance ließen die anfängliche Besorgnis lächerlich wirken. Das ganze Festival lebt die grenzenlose Kultur – und ich jetzt auch!
Sophie Enders

Schwebend
Mein Festivalhöhepunkt ist die Inszenierung „Einstein“ von I Can Be Your Translator: ein schwebender Abend, der neben Einblicken in die Welt der Zeit auch zeigt, wie einfach Inklusion sein kann.
Jan Wienowiecki

Geh nicht!
Gerade sitze ich noch auf dem Boden des Tritonplatzes und schaue der Gruppe ADHOK bei ihrer Performance „Great Escapes“ zu, als eine der Darstellerinnen auf mich zukommt und mich bittet sie zu begleiten. Als Teil der Performance wollen die sieben Rentner adoptiert werden, um nicht ins Altenheim zurückkehren zu müssen. So beginnt ein interessantes Gespräch mit Claudette Walker. Leider müssen wir feststellen, dass ich nicht die geeigneten Wohnverhältnisse habe, um Claudette zu adoptieren. Im Verlauf der Darbietung wächst einem die gesamte Gruppe ans Herz und man möchte sie gar nicht mehr gehen lassen.
Darina Taskin

Unglaublich gut
Mein Festivalhöhepunkt war „Ich bin Bashō“ am letzten Festivaltag. Das Ensemble aus Kindern und Erwachsenen funktionierte unglaublich gut und die Geschichte der Inszenierung hat mir sehr gefallen.
Steffi Colberg

Froh für diese Erfahrung
Das Grenzenlos Kultur Festival war für mich eine ganz neue Erfahrung. Es war das erste mal, dass ich ein Theaterstück gesehen habe, bei dem behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam auf der Bühne stehen. Ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben! Die Selbstverständlichkeit war beeindruckend und sehr schön zu sehen. Mein Highlight war das Symposium des diesjährigen Festivals, bei dem mein Blick auf viele Aspekte gelenkt wurde, über die ich mir noch keine Gedanken gemacht habe. Daraus entstand auch das Vorhaben etwas davon im meine Heimatstadt mitzunehmen. Außerdem vielen Dank für dieses interessante Seminar, es ist toll, die gelernten Schreibtipps auch gleich in der Praxis ausprobieren zu können.
Selina Kuntz

Dem Schicksal die Stirn bieten
Der schönste Moment des Festivals war für mich das Stationentheater „Great Escapes. Emergency Exit“ der Gruppe ADHOK. Mit Leichtigkeit und Spaß am Spiel haben es die Senioren geschafft mich mitzureißen und beeindruckend gezeigt, welche Kraft und Lebensfreude in den Menschen steckt, die mit dem einsamen Schicksal des Lebens im Altersheim konfrontiert sind. Ein Schicksal, das auch jeden von uns irgendwann erwarten könnte.
Julia Höhn

Gar nicht so einfach
Als wir vor zwei Wochen zum Blockseminar in der Uni zusammenkamen, wusste ich nicht so genau, was mich erwarten würde. Geschädigt durch das Schreiben unendlich vieler Hausarbeiten kämpfte ich mich durch die ersten Kritiken und stellte schnell fest: Gar nicht so einfach! Aber durch Georgs Unterstützung und die gegenseitigen Rückmeldungen innerhalb der Gruppe wurde das schnell etwas leichter. Es war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung.
Annika Will

Auf der Leiter
Der Höhepunkt des Festivals war für mich das Stationentheater „Great Escapes“ von ADHOK. Die Senioren waren so sympathisch und gut drauf, dass ich am liebsten wirklich einen adoptiert hätte. Und wie Claudette Walker da auf der Leiter stand wie die Marianne werde ich so schnell nicht vergessen.
Elias Traub

Verzaubert
In Erinnerung bleiben vor allem viele interessante Gespräche während des Symposiums. Am Beeindruckendsten war der Upsala Circus, der es geschafft hat mich zu verzaubern.  Ein schöner Festivalabschluss!
Miriam Fulaho

Würdiger Abschluss
Fast jeden Tag mit Georg und den Blogger*innen im Theater zu sein und sich über die Vielfalt an Aufführungen auszutauschen – allein das war schon eine Bereicherung. Die offene Atmosphäre sowohl innerhalb der Gruppe als auch beim Festival habe ich sehr genossen. Ein Programmhighlight war für mich persönlich „Der Besuch der verknallten Dame“, bei dem die Helmis und die Horas mit großartigen komischen Momenten bestechen konnten. Dann, am letzten Abend, zauberte der Upsala Zirkus große, wundervolle Bilder auf die Bühne, die erschienen wie aus einer anderen Welt. Ein würdiger Abschluss.
Laura Saxler

Intelligente One-Man-Show
Es ist schwierig, den einen Höhepunkt von „Grenzenlos Kultur“ zu finden. Vielleicht ist es bei mir die Vorstellung des St. Petersburger Upsala Circus, die federleicht und mit ansprechender Ausstattung das Festival krönend abgeschlossen hat. Oder auch die intelligente One-Man-Show des Belgiers Lucas de Man, die mich als darstellenden Künstler sehr inspiriert hat.
Martin Wimmer

Viel gelernt
Nach vielen Vorstellungen standen wir mitten in der Fußgängerzone, uns angeregt unterhaltend. Ein anderes Mal saßen wir bei einer Tasse Kaffee zusammen. Wir haben unterschiedliche Meinungen zu den gesehenen Stücken diskutiert, über Privates gesprochen, Lebenseinstellungen ausgetauscht. Ich habe viel über das Schreiben gelernt, aber besonders glücklich bin ich darüber, dass ich mit einer so bunten Gruppe an Bloggern/-innen Teil des vielseitigen Festivals sein durfte.
Lena-Marie Sprang

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